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Gusseisen
mit Vermiculargraphit

Gusseisen mit Vermiculargraphit (GJV)

Die Effizienzsteigerung der Verbrennungsprozesse führt zu steigenden Zünddrücken, wodurch höhere mechanische Beanspruchungen im Zylinderkopf und im Zylinderkurbelgehäuse entstehen. Gerade im Nutzfahrzeugbereich kann die Grenze der mechanischen Festigkeit von Grauguss erreicht werden, wodurch der Einsatz von höherfestem Gusseisen erforderlich wird. Daher setzen wir für einige Zylinderköpfe und Zylinderkurbelgehäuse im Nutzfahrzeugbereich Gusseisen mit Vermiculargraphit ein. Die wurmförmige Graphitausbildung führt im Vergleich zum Lamellengraphit aufgrund der verringerten Kerbwirkung zu höheren Festigkeiten. Hingegen wird die Gießbarkeit vermindert, die dennoch genügt, um die komplexe Form von Zylinderkurbelgehäuse und Zylinderkopf zu füllen. Des Weiteren muss für die höhere Festigkeit eine Abnahme der Wärmeleitfähigkeit und der Schwingungsdämpfung in Kauf genommen werden. Schließlich bietet GJV eine günstige Kombination aus Festigkeit, Wärmeleitfähigkeit, Bearbeitbarkeit und Gießbarkeit. Die Klassifizierung von Gusseisen mit Vermiculargraphit erfolgt nach der Norm DIN EN 16079 oder kundenspezifischen Forderungen.  

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